Endlich Frühling! Sonne, das erste Grün, lauer Wind voller Blumenduft – wer will da nicht so viel Zeit wie möglich im Freien verbringen? Besonders nach diesem kalten, langen Winter ist Bewegung Lebensfreude pur, tut Körper und Seele gut und stärkt nicht nur Muskulatur und Kreislauf, sondern hilft auch, inneres Gleichgewicht zu finden. Da wird man schon mal übermütig und ehe man es sich versieht, hat man eine Schürfwunde oder eine Zerrung, Verstauchung oder Prellung. Gut, dass es für solche Verletzungen in der Natur die richtigen Heilpflanzen gibt.
Supertipp bei kleineren Verletzungen: Arnika und CalendulaArnika: Die Heilkünstlerin aus der rauen Bergwelt

Verstauchungen, Zerrungen oder Prellungen sind meist sehr schmerzhaft und führen zu Schwellungen oder Blutergüssen, weil die Zirkulation von Blut und Gewebeflüssigkeit unter der Haut gestört ist. Hilfe leisten hier natürliche Auszüge aus Arnika (z.B. in Weleda Arnika-Salbe 30% aus der Apotheke), sie regen den körpereigenen Regenerationsprozess an – darin liegt ihre wesentliche Heilkraft. Denn Verletzungen können nur heilen, wenn die Stoffwechseltätigkeit zunimmt – so können sie Schmerzen lindern und Schwellungen schneller abklingen lassen und unterstützen die Regeneration des Gewebes. Auch länger andauernde Heilungsprozesse werden dadurch auf natürliche Weise beschleunigt.
Das Wirkprinzip der Arnika in der Anthroposophischen MedizinNach einer stumpfen Verletzung setzt automatisch die Heilung ein, welche schließlich dazu führt, dass sich beispielsweise ein Bluterguss oder eine Prellung wieder zurückbildet. Diese Kräfte können durch anthroposophische Arzneimittel stimuliert werden.
Die Arnika entfaltet ihre Wirkung auf einen Bluterguss also nicht, indem sie ihn chemisch auflöst, sondern indem sie dem Organismus eine Art Kompetenz vermittelt, die ihn unterstützt, das betroffene Gewebe eigenständig wieder neu durchzustrukturieren und zu beleben – also zu heilen. So kann die Anthroposophische Medizin ihr wichtigstes Ziel erreichen: Dem Körper so weit wie möglich zu helfen, eine Krankheit oder Verletzung aus eigener Kraft zu überwinden.
Calendula: Heilung mit der Kraft der Sonne

Calendula, auch Ringelblume genannt, ist bereits seit Jahrhunderten eine der klassischen Heilpflanzen. Auszüge aus biologisch-dynamisch angebauter Calendula (z. B. Weleda Calendula Wundsalbe aus der Apotheke) wirken antientzündlich, hemmen das Wachstum von Bakterien und Keimen in der Wunde und fördern die Hautregeneration. Sie unterstützen die Neubildung von gesundem Hautgewebe bei Schürfwunden und kleineren Schnittverletzungen. Calendula stärkt die Selbstheilungskräfte auch bei Wunden, deren Oberflächen sich bereits zu schließen beginnen, und eignet sich auch zur Nachbehandlung von Wunden.
Wie kommt die Calendula in die Tube?Früh morgens, wenn der Tau auf den Blättern getrocknet ist, besitzen die geöffneten Blüten der Calendula die größte Vitalität. Zu dieser Zeit werden bei Weleda die leuchtend orangefarbenen Blütenköpfe geerntet und direkt zur Verarbeitung gebracht. So wird sichergestellt, dass die besondere Heilkraft der Calendula möglichst vollständig erhalten bleibt. Denn die Calendula Pflanzen für die Arzneimittel werden eigens in Bio-Qualität im Weleda Heilpflanzengarten angebaut.