| So schmeckt’s auch Gemüsemuffeln |
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Kinder sind oft Gemüsemuffel, doch mit ein paar Tricks kann man sie „überlisten“.
EsKiMo-Studie
„Das eklige grüne Zeug will ich aber nicht!“ Fast alle Eltern kennen das tägliche Gemäkel am Tisch, wenn es ums Gemüse geht. Genau wie das fortwährende Hin- und Hergeschiebe von Blumenkohl- oder Zucchinistückchen auf dem Teller. Doch leider zeigen auch zähe Kämpfe um das gesunde Essen kaum Wirkung. Das belegen wissenschaftliche Daten: Die EsKiMo-Studie, eine Nachfolgeerhebung des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys, zeigt, dass Kinder aller Altersstufen viel zu wenig Gemüse essen.
Kindern fehlen wichtige Vitamine und Mineralstoffe Sie erreichen im Durchschnitt nicht mal die Hälfte der vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund empfohlenen Menge. Damit fehlen den Jungen und Mädchen wichtige Vitamine und Mineralstoffe, allen voran das Wachstumsvitamin Folsäure. Es ist vor allem in Fenchel, Spargel, Rosenkohl, Wirsing oder Spinat enthalten – alles keine „Renner“ bei den lieben Kleinen. Doch auch Brokkoli, Blumenkohl oder Zuckermais sind reich an Folsäure. Sie finden meistens etwas mehr Anklang.
Gemüse immer knackig Was können Eltern tun, um ihrem Nachwuchs das ja tatsächlich gesunde Gemüse schmackhaft zu machen? Heike Brinkmann-Reitz, Ernährungswissenschaftlerin beim Deutschen Grünen Kreuz e. V., betont: „Viele Kinder mögen kein verkochtes Gemüse, finden aber Rohkost oder witzig angerichtete Speisen klasse.“ Deshalb rät die Expertin, Gemüse immer knackig zu kochen. Kinder lieben es auch mitzuhelfen – Eltern sollten sie bei der Auswahl und Zubereitung einbeziehen. Denn „Selbstgekochtes“ schmeckt gleich viel besser.
Hits für Kids
Aber es gibt auch einige „Hits für Kids“, Gerichte, die immer gut ankommen. Dazu zählen Rohkost-Sticks mit Dips, die „Gurkenschlange“ aus einer Salatgurke oder bunter Salat aus Tomaten, Gurken, Paprika und Mais. „Sehr beliebt sind auch panierte, in der Pfanne gebackene Möhren, zu dünnen Stiften geschnittene Gemüse-Spaghetti und Backgemüse vom Blech“, so Brinkmann-Reitz. „Dabei ist es empfehlenswert, jeweils das Gemüse der Jahreszeit zu verwenden.
Es enthält am meisten Nährstoffe und schmeckt am besten. So kann beispielsweise der Frühling mit einem frischen Kohlrabi-Apfel-Salat beginnen, im Sommer gibt es Zucchini-Puffer und gegrillte Gemüsespieße, und der Herbst bringt Maiskolben sowie eine schaurig-leckere Halloween-Kürbis-Suppe auf den Tisch.“ (dgk) Studie: Robert Koch-Institut: EsKiMo: Was essen unsere Kinder? Ergebnisse unter Opens external link in new windowwww.rki.de/DE/Content/GBE/Erhebungen/Gesundheitsurveys/Eskimo/eskimo__node.html |