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Feuer im Schlund

sodbrennenSodbrennen und Stress
Es gilt als erwiesen, dass die Psyche das Ausmaß und die Häufigkeit von Magen- und Verdauungsbeschwerden beeinflusst.


Oft trifft es Menschen, die besonders ehrgeizig sind, die hohe Ansprüche an sich selbst stellen und sich so einem enormen Stress aussetzen.


Sodbrennen und Stress hängen häufig zusammen
Ein möglicher Ausweg aus dem Kreislauf von Sodbrennen und psychischer Belastung ist die Kinesiologie. Sie erzielt gute Erfolge beim Stressabbau und kann so Beschwerden positiv beeinflussen, die mit mangelhafter Stressbewältigung zu tun haben. Qualifizierte Kinesiologen findet man bei der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie e.V. (www.dgak.de). Die Mitglieder dieser Gesellschaft verfügen über eine fundierte Ausbildung und verpflichten sich zudem zur ständigen Weiterbildung.

Neben Kopfschmerzen gilt Sodbrennen in Deutschland als häufigste Gesundheitsstörung. Das unangenehme Gefühl reicht oft bis in den Hals und den Rachen hinauf. Jeder fünfte Deutsche ist nach Schätzungen von Medizinexperten mehr oder weniger regelmäßig davon betroffen.

Vielfältige Ursachen

Es gibt viele mögliche Ursachen für diese Beschwerden. Das Aufstoßen kann mit dem Essen oder auch unabhängig davon auftreten. Macht sich das Sodbrennen in der Magengrube bemerkbar, steckt oft eine zu starke Säurebildung im Magen dahinter. Meist sind zu fette, zu süße oder zu stark gewürzte Speisen Auslöser. Auch übermäßiger Alkohol-, Kaffee- und Zigarettenkonsum kann das lästige Leiden fördern. Selten steckt ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür hinter den Beschwerden.

Manchmal verursacht aber auch ein Mangel an Magensäure das lästige Aufstoßen. Der enzymreiche, säurearme Magensaft kann ebenfalls ein brennendes Gefühl hervorrufen. In diesem Fall funktioniert der Magen nicht so, wie er sollte. Auch die Seele kann mitspielen: Stress etwa fördert das Leiden. In diesen Fällen gibt es keine sichtbaren organischen Veränderungen. Krankhafter Säurerückfluss hat gar nicht so selten mit seelischen Konflikten zu tun. Sie bringen das vegetative, also nicht unserem Willen unterliegende Nervensystem aus dem Gleichgewicht.

Erste Hilfe

Bei Sodbrennen hilft das Trinken von ein paar Gläsern Wasser. Das verdünnt die Magensäure und macht sie weniger aggressiv. Ein wirksames Hausmittel ist außerdem das Essen von ein paar Scheiben roher Kartoffel. Auch Kartoffelsud, wie er beim Kochen übrig bleibt, ist hilfreich. Manche Betroffene schwören auf Olivenöl, von dem abends vor dem Schlafengehen ein bis zwei Esslöffel geschluckt werden. Die Kombination mit ein paar Spritzern Zitronensaft macht es bekömmlicher.

Auch so genannte Antazida - meist Aluminium- und Magnesiumsalze - aus der Apotheke sorgen für einen normalen Säuregehalt des Magensaftes. Sie sollten aber nur kurzfristig eingenommen werden.
Sodbrennen sollte keinesfalls einfach hingenommen, sondern beim Arzt abgeklärt werden, wenn es häufig auftritt. Gemeinsam mit dem Hausarzt lassen sich mögliche Ursachen herausfinden: Neben Ernährungsfehlern und seelischen Konflikten können auch Schmerzmittel und bestimmte andere Medikamente zu Sodbrennen führen.(djd/pt)

 

 

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